SSV Rambach – ESV 2:1 (2:0)

Irgendetwas scheint bei unseren Auswärtsspielen nicht zu stimmen. Ist es die Anreise, oder die Umstellung auf einen jeweils anderen Platz? Im Gegensatz zu den Heimspielen schaffen wir es regelmäßig die erste Halbzeit in den Sand zu setzen. Ob das in Rambach (HZ 0:2), Fürstenhagen (0:2) oder Herleshausen (1:4) war. Wir manövrieren uns immer in eine Situation, aus der schwer rauszukommen ist. Erst in der zweiten Halbzeit gibt es dann immer den richtigen ESV zu sehen.

Vor dem Spiel mussten wir erst mal einige Krankheitsausfälle verkraften. Neben Till Merkel, Sven und Tim Raddatz, sowie Tim Pleyer fielen kurzfristig auch noch Florian Rautenkranz und Sebastian Schiel aus. Da kann man am Sonntagvormittag schon mal ins Rotieren kommen. Chris Hackethal stellte sich dankenswerterweise kurzfristig zur Verfügung.

So begannen wir richtig schlecht. Wir kamen überhaupt nicht ins Spiel, boten dem Gegner zu viel Platz, kamen nicht in die Zweikämpfe und waren immer einen Schritt zu spät. So fiel das 1:0 allerdings nach einem Konter. Hierbei waren wir mit einer simplen seitlichen Spielverlagerung überrumpelt und mussten den ersten Gegentreffer hinnehmen. Nach einer halben Stunde schlug es zum zweiten Mal ein, als den Gastgebern ein sehenswerter Treffer gelang, in dem der Stürmer aus 18 Metern den Ball in den Winkel donnerte. Da war nichts zu machen. Schon in der Viertelstunde vor der Halbzeit agierten wir jedoch besser und konnten das Spiel ausgeglichener gestalten. Die Halbzeitführung der Rambacher war aber absolut verdient.

Im zweiten Durchgang legten wir richtig gut los, doch unser Anfangsdruck wurde erst mal nach 60 Minuten unterbrochen, so dass die Gastgeber wieder zehn starke Minuten hatten. Aber auch diese blieben torlos. In den letzten zwanzig Minuten stellten wir auf „no risk no fun“ um und hatten in der 78. Minute unser Erfolgserlebnis, als Andreas Horn mit einem platzierten Schuss aus 20 Metern zum Anschluss traf. Jetzt waren wir am Drücker. Die beste Chance vergab Daniel Brandl, acht Minuten vor Schluss. So mussten wir uns geschlagen geben. Wenn man mal berücksichtigt, dass Rambach bisher jedes Heimspiel klar gewonnen hat und es sich um den Tabellenführer handelt, kann man damit zufrieden sein, aber es war ehrlich gesagt mehr drin. Schade.

Es spielten:
Pascal Zimmermann, Glenn Bergmann, Nils Mergard, David Raddatz, Daniel Brandl, Andreas Horn, Nikolay Hermann, Benjamin Horn, Patrick Koch, Christian Köbrich (46. Chris Hackethal) und Timo Achler (46. Sören Scheffer).

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